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„Lug ins Land“ für ein CARAVANING-Event…

Roland Tanfeld //11. August 2020

Es ist noch nicht jedermanns Sache, auf Campingtour zu gehen. Die vielen Absagen wegen CORONA schrecken ab. Schon Mitte Juni wurde meine für Oktober geplante Sachsen-Anhalt Touristikwoche bei Görlitz abgesagt.

Bildergalerie dazu

Doch „zieht es einen“ direkt weg von zu Haus und da waren meine Frau und ich nun mal weg. Zwar ohne Caravan aber mit den E-Bikes am Haken und Komoot als Navi im Gepäck. Richtung Osten. Für Oberbayern ist es richtiger gesagt, Norden, die weiträumigen Getreidefelder, die gerade gemäht wurden, dazu herrliches Radlwetter. Ausgangsort war Klipphausen. Steigungen, für das E-Bike immer machbar, ermöglichten so manch weitreichende Aussichten. Über 200 Km in 4 Tagen und an 3 Tagen Wandern an der Triebisch und mit dem Auto ca. 50 Km zum Talgrund von Rathewalde dann im schattigen Wald zu Fuß hoch über den „Amselfall“ zur Bastei (ca.1800 Stufen; 300 Hm). Dort oben war es allerdings voller Leute. Noch weiter „oben“ waren es nur noch eine Hand voll Kletterer. Klar, der Bus fährt vor, man muß wenig zu Fuß machen. Da musste man einfach schnell durch den großen, schönen Wald mit „Blaubeerpausen“ zum Parkplatz in Rathewalde zurück. Die „Feste Königstein“ ließen wir wegen der zu vielen Touristen aus.

Das Schloß in MORITZBURG ist ein „Muss“, besonders für Eltern und Kinder, die den „Aschenputtel“ – Film kennen. Im Fernsehen läuft der seit vielen Jahren zur Weihnachtszeit im MDR. Am Aufnahmeort Schloß Moritzburg auf der Steintreppe vom Schloßhof in den Park, liegt noch der „Goldene Schuh“, den Aschenputtel verloren hat. Im TV nennt sich der Film „3 goldene Haselnüsse“!

Auch die Radltour nach Meißen, ca. 25km hin, natürlich alles unter dem „Corona-Modus“ aber dezent, nicht störend. Sägg`sche Spezialitäten am Domplatz, dazu sägg`schen Wein – alles fein! Und vor allem im Freien. Mit dem E-Bike auf der Elbefähre in Gauernitz/Gem.Klipphausen übergesetzt nach Coswig-Kötitz, auf Karl MAY`s Spuren an Wigwams und grasenden Pferden vorbei, wieder rauf auf den Sattel des E-Bike und zu den Weinbergen über Radebeul.

Nach Dresden waren es per Rad einfach 30 Km, allerdings ist Dresden momentan eine Baustelle. Auch „das Blaue Wunder“ ist betroffen. Wir waren schon mit dem Caravan in diesem schönen Teil Deutschland`s und kommen wieder, klar doch! Im DCC-Campingführer 2020 ab Seite 267 (Nr.:D12020 Klipphausen oder Seite 272 (Nr.: 12330 Reinsberg) ist diese Gegend mit schönen Plätzen beschrieben. Ein prima Platz ist bei Dresden der „LUX Oase“. Die Brauerei „Radeberger“ ist in Sichtweite.

In kleinen Ortschaften gibt es Möglichkeiten in Gasthöfen Quartier zu buchen. In Burkhardswalde z.B. der Historische Gasthof „ALMA KASPER“ Ü/Frühst. ab 40.-€ pro Person. Hier gibt’s deftige Hausmannskost, denn der Chef kommt aus Franken und eine „Halbe Bier“ kostete soeben 2,40 €, in Meissen 4,30 €. Etwa 20 Km entfernt, inTanneberg steht im Wald das Gasthaus „TRIEBISCHTAL-Baude“. Dort kostet das Bier zwar auch schon 4.-€, dafür bekommt man neben Normalkost aber ein Sammelsurium von Gebrauchsgegenständen bis ins vorletzte Jahrhundert geboten. Ob da die russische „MIG“ auch in diese Kategorie fällt? Jedenfalls steht „Sie“ im Garten. Auch hat der „Sachsenwirt“ im Gastzimmer ein Superfossil des Freistaats Bayern, einen augestopften „Wolpertinger“ mit dem Hinweis: „in Bayern gehen die Uhren anders“ ausgestellt. No, da guggste !

Es gibt noch unzählige kleine und größere Ortschaften mit Burgruinen in wunderbarer Landschaft wie zb. Tharandt (der Wald ist ein Naturdenkmal).

Erwähnenswert ist mir auch, dass in den Städten Nünchritz und Freiberg die weltweit agierende Firma „WACKER-CHEMIE“ in dieser Elberegion Zweigwerke hat, dort war ich 43 Jahre (in Burghausen) beschäftigt und freue mich immer, wenn ich in der Firmenzeitschrift Artikel über die Entwicklung auch dieser beiden Fabriken lese.

Allen Campern mit Schulkindern wünsche ich trotz Corona schöne Ferien, zeigt euren Kindern, wie wunderschön Deutschland ist. Dass viele „Ossi`s“ denselben Wunsch haben, zeigten mir die vielen entgegenkommenden Fahrzeugkenn-zeichen ab Hof, in Richtung Süden.

R.Tanfeld

Aufgepasst ! Der LV plant ein HERBST-TREFFEN !

Roland Tanfeld //14. Juli 2020

Genaueres gibts bei “Termine&Events” zum Lesen

28. Juni 2020 ------ Trend der Zeit?

Roland Tanfeld //28. Juni 2020

Schon frühmorgens lese ich in der PNP-Tageszeitung: “Corona-Krise beflügelt Wohnmobil-Markt“. – Von 2009 bis heute wuchs der deutschlandweite Bestand insgesamt um 264.254 Fahrzeuge und hat sich damit mehr als verdoppelt. Im Kreis Altötting stieg die Zahl innerhalb dieses Zeitraums um 533, gleich 96%. Das ist aktuell der Platz 75 in der Wohnmobil-Bundesliga, wenn die Zahl der Wohnmobile pro 1000 Einwohnern der Maßstab ist.-

Landkreis Altötting 111.000 Einwohner – pro 1000 sind es 9,8 Mobile, also ca. 1090 Stück auf 569 km² Fläche.

In Schleswig Holstein/Flensburg mit 200.000 Einwohner sind es pro 1000 EW  19,4  Mobile, also  etwa 3884 Stück  auf rund 2070 km² Fläche , das ist  das 3,6-fache vom LK-Altötting !

In der Stadt Halle a.d. Saale mit 240.000 Einwohner sind es lt. PNP rechnerisch von mir nachvollzogen 521 Stück Mobile – schmeiße ich alle drei Vergleiche zusammen, so haben 551.000 Einwohner 5.500 Mobile, was pro 1000 Einwohner die Zahl 10 Mobile ergäbe und ich bin wieder beim Beispiel Landkreis-Altötting.

Die  Coronawelle bewirkte wohl diesen Drang nach endlich wieder  aus den Mauern, rein in die Natur und möglichst im „eigenen Mobil(iar)“ und nicht im Hotel. Aber wie? Wie man sieht, hatten viele diese Idee vom Camping mobil !

Am 25. Juni abends um 20.15°° im Bayerischen Fernsehen in der Sendung „quer“ zeigte  Moderator Süß vermummte (Mund/Nasen-schutz) Kaufinteressenten von Wohnmobilen in „Sulzemoos bei München sogenannter FREISTAAT“ und zwar jede Menge! Der Chef` Herr Thomas Liebscher von „Freistaat“ freut sich über diesen Riesenerfolg, sagte er in  „quer“. Hier kam nun die Frau Bürgermeister von Garmisch-Partenkirchen zu Wort: in etwa sagte sie unumwunden, am Wochenende waren soviel Wohnmobilisten im Ort, dass es ein Chaos auf den Parkplätzen gab. Leider machten die etwas Sorgen –

Mei, das legt sich wieder, wie`s halt so ist, nach einem Sturm….

Der DCC führt das „Indianer-Tipi“ als Marken-zeichen in seinem Wappen  und auf „unseren Club-Zusammenkünften“ sprechen die Vorstände gern von einem „Häuptlings- Palaver“. Ja das Camping hat schon was von Naturromantik, einen Hauch „weite Prärie und am Horizont die blauen Berge“ (Watzmann- Campingplatz ALLWEGLEHEN)?

CARAVANING im TV , Ihr wisst schon: die Sonne verglüht  im Rotweinglas, der Wasserfall tobt -das Mobil oder der Caravan steht rotschim-mernd am  Lagerfeuer am leeren Platz lächelt sich ein zauberhaftes Pärchen prostent zu……. „Lonely Camper“ -idyllisch! Freiheit-Abenteuer!

„Heimat  auf Rädern“  toll ! Ja aber dieses Caravaning entspricht nicht ganz der Wirklich-keit -SPIELVERDERBER! Nein, das möchte ich nicht sein, ich sagte doch: nicht ganz !

Man muß es halt probieren und es gibt den DeutschenCampingClub, der ein guter „Anker-platz“ für Gleichgesinnte  ist, Informationen geben kann auf Fragen, die alle Fälle des CARAVANING betreffen.- Ehrlich-! Es ist noch Platz am Lagerfeuer ! Hier sitzt ihr richtig, ihr müßt nur weiterlesen in der DCC-Website ! Hier könnt ihr dem Club beitreten.

Lust auf Campingfreundinnen und Freunde?

Wir bitten zu beachten !

Roland Tanfeld // 19. Juni 2020

Wegen der „CORONA-PANDEMIE“ ist die „DCC-Camperwelt“ noch etwas aus den Fugen. Im „Landesverband SÜDBAYERN“ tut sich in 2020 konkret bezüglich Rallye`s nichts mehr.

In der für den 24.Oktober 2020 geplanten Clubausschuss-Sitzung, so hoffe ich, können wieder verbindliche Termine mit den Ortsclubs im LV-Südbayern festgelegt werden.

Bis dahin müssen wir uns nach allen verfügbaren Quellen „strecken“, wie z.B. die Website des DCC:
 “Link des BVCD”

Die Beschränkungen auf den Campingplätzen international werden zusehends gelockert. Empfehlenswert ist vor dem Anfahren der Plätze, diese zu kontaktieren und zu reservieren !

Wir wünschen allen unseren Campingfreunden einen guten Verlauf dieser Saison, sodass wir im nächsten Jahr wieder „voll dabei sein werden !“

Bleibt`s gesund, wünscht die Vorstandschaft des
LV-Südbayern !